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Wissenswertes!
Was man so allgemein wissen sollte



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Weises von mir!




Nahrung ... Aufgaben und Inhaltsstoffe


Bild aus Quelle: Gesünder leben - natürlich heilen, Verlag Das Beste 1985

Hier wird einmal kurz und knapp, anschaulich aufgezeigt, welche Stoffe eigentlich wofür im Körper benötigt werden.


Bio-Label und ihre Bedeutungen


Quelle: BUND Internetseite
Bio-Label und ihre Bedeutungen


Wieviel Nahrung braucht der Mensch?


Abhängig von Größe, Gewicht, Geschlecht und Alter wird zusätzlich der Verbrauch von Energie für schwere körperliche Ertüchtigung wie z.B. bei Bauarbeiten oder Extremsport und weniger hohen Energieverbräuchen für schwächeren Arbeiten, leichten Sport oder sitzende Tätigkeiten bei denen "nur" der Geist beansprucht wird unterschieden.

Quelle der Grafik unten: "Gesünder leben, natürlich heilen", 1985 Verlag Das Beste GmbH, Stuttgart
Wieviel Nahrung braucht der Mensch?


Anders leben


ja man wird seltsam angeguckt wenn man sagt, man lebt eben "anders".
Gemeint ist aber nur, dass man nicht mehr so lebt wie es einem früher beigebracht wurde. In einem Häuschen, mit Frau und zwei Kindern, der Mann verdient das Geld und die Hausfrau sorgt sich um Kindererziehung, wäscht und hält das Essen bereit.
So eben nicht mehr.
Heutzutage sind Patchwork-Familien normal, alleinerziehende Frauen die Vollzeit arbeiten sind eher die Regel als die Ausnahme. Alleinerziehende Väter oder gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind auch nicht mehr als Exoten anzusehen. Und man kann heute auch einfach so zusammenleben als Paar und muss nicht zwingend verheiratet sein.
Man kann in einem Tipi leben, auf einem Campingplatz oder in einer Hütte im Wald - da ist nichts dabei. Manche Menschen entscheiden sich sogar aus freien Stücken dafür - meist allerdings nur für eine begrenzte Zeit - in ihrem Auto zu leben ... Auch da ist nichts mehr bei heutzutage.
Tiny Houses, Bauwagen, Jurten und andere alternative Wohnmöglichkeiten gibt es viele. Gemeinsam mit "Fremden" leben in einem Ökodorf, Wohngemeinschaften, oder auch WOOF-Möglichkeiten für bestimmte Zeiten (Kost und Logis für die Erbringung von Arbeit), es gibt "Kommunen" in denen ökologisch gelebt wird, und es gibt Menschen die "betreut wohnen" um z.B. im Alter dann ihre Pflege sicherstellen zu können.

Heutzutage gibt es viele alternative Wohn- und Lebensmöglichkeiten. Jeder kann seine Wahl treffen wie er leben und wohnen möchte.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für ökologisches Bauen. Baustoffe aus Natur-Materialien. Wenn man nachhaltig leben möchte wird man wahrscheinlich auch irgendwann die Entscheidung treffen, nicht mehr in schadstoffbelasteten Wohnbereichen aus Plastik und Chemie leben zu wollen. Kein Styropor mehr zum dämmen, ungiftige Wandfarben und Bodenbeläge. Einrichtung aus echtem Stoff, Holz und Metall. Sich eine gesunde und unschädliche Lebensumgebung schaffen wollen. Vielleicht sogar sein eigenes Gemüse in einer kleinen Parzelle anbauen können (ohne Chemie versteht sich) und so wieder selbst, gut für sich sorgen können.

Es ist geplant, an dieser Stelle zu gegebener Zeit auch eine Liste mit Herstellern und Händlern ökologischer Baustoffe einzufügen sowie eine Verlinkung zu diversen nachhaltigen und ökologischen Wohnprojekten.


Achtsam, anders und angemessen leben


Ja, wie macht man das?

Mit anderen Menschen und mit sich selbst:

1. Ich achte auf das was ich tue und hinterfrage meine Beweggründe.
- Tut mir gut was ich tue?
- Macht es mir Spaß?
- Fühle ich mich wohl?
- Und tue ich es aus gutem Grund?

2. Ich gehe achtsam mit mir und mit meiner Umwelt um.
- Gutes für Dich tun (Nahrung, körperliche Aktivität, geistige Beanspruchung oder Entspannung je nachdem, körperliche Reinlichkeit, soziale Kontakte pflegen)
- Nichts beschädigen (auch nicht durch evtl. Beleidigungen wenn jemand eine andere Meinung hat "das ist doch totaler Unsinn", oder etwas mutwillig oder vielleicht auch nur aus "Versehen" kaputt machen, nicht sorfältig genug mit etwas umgehen, auch mit dem eigenen Körper nicht)
- Aufmerksam sein und Informationen aufnehmen (zuhören oder beobachten und verstehen - sich Wissen verschaffen und nicht sofort auf alles antworten müssen, manchmal hilft es anderen oder einem selbst wenn man einfach nur mal aussprechen kann was einem auf der Seele liegt)
- klar sagen was man braucht oder möchte (z.B. "nimm mich doch mal kurz in den Arm" und nicht "Du hast nie Zeit für mich" oder "Ich möchte heute eine Bratwurst" anstatt "äh, es gibt immer nur veganes Essen", wähle Deine schönsten Worte wenn Du Kritik loslassen musst/willst)

3. wird zur Zeit ausgearbeitet - macht Euch aber ruhig schonmal eigene Gedanken!


Bäume! Ganz eigene Lebewesen mit viel Erfahrung ...


Bäume sind etwas wundervolles. Im Grunde genommen geschlossene Kreisläufe an sich - wenn wir sie nicht stören würden.

Die Blätter der Bäume schaffen unsere Luft zum atmen. Allein das ist schon tausend Preise wert.

Hier wird in absehbarer Zeit eine schöne Abhandlung über Bäume und Wälder seinen Platz finden.
Freut Euch schon mal darauf.

Falls Ihr eigene Erfahrungen mit Bäumen habt, schickt mir gern Eure schönen Erinnerungen ... vielleicht lässt sich das hier auch irgendwie schön integrieren.


Wildpflanzen


Wissenswertes über Wildpflanzen

Was sind "Wildpflanzen"?

Mit Wildpflanzen sind alle Pflanzen gemeint, die wild wachsen. Also nicht von Menschenhand gesät wurden und eigentlich überall. Im Garten, auf dem Feld, im Wald, auf Wiesen, manche wachsen in Mauerritzen, zwischen Steinen und sogar auch in Blumentöpfen auf Balkonen ...
"Unkräuter" sind Wildpflanzen (wobei man heutzutage dazu übergegangen ist, das Wort Unkraut durch das Wort Beikraut zu ersetzen auch in der konventionellen Landwirtschaft, weil man mittlerweile diverse Kenntnisse darüber hat, dass das ein oder andere "Beikraut" auch Gutes tut).
Wildpflanzen sind im Gegensatz zu Kulturpflanzen,die die sich ohne Hilfe und Pflege über die Jahrtausende selbst erhalten konnten. Mit den Widrigkeiten des Lebens auf der Erde aus eigener Kraft fertig werden mussten. Sich selbst Techniken zulegen mussten, wie sie sich erhalten konnten. Gegen Fressfeinde wehren und sich Nährstoffe beschaffen konnten.
Sie waren aber auch schon immer "arme Leute Essen" und das lag wohl vermutlich daran, dass sie kostenfrei fast überall zu finden waren.
Geschmacklich liefern - zumindest die Essbaren Wildpflanzen von denen ich weiß - weit mehr, als das gesamte Repertoire an Kulturpflanzen. Und man darf auch nicht vergessen, dass ALLE Kulturpflanzen aus Wildpflanzen hervorgegangen sind. Die heute bekannten Getreidearten sind ja im Grunde nichts anderes als eben "kultivierte" Gräser.
Allerdings - und das möchte ich ausdrücklich betonen - sind nicht alle Pflanzen essbar. Auch bei den Wildpflanzen gibt es - wie auch bei allen anderen Pflanzenarten - die nicht zum Verzehr geeignet sind.
Sei es, weil sie giftig sind oder auch weil sie fast ausgerottet sind und unter Schutz stehen!

Wenn man Wildpflanzen verzehren möchte, ist es wichtig, NUR das zu sammeln, was man wirklich und eindeutig zuordnen kann!!!
Und man sammelt nur die Mengen, die man auch verbraucht.
Und man stapft nicht wild überall herum um an etwas heranzukommen was man - vermeintlich - braucht, es können sich auf Wiesen auch Lebensräume von anderen Lebewesen befinden. Diese Bereiche sollte man möglichst nicht stören wenn man sammelt.

Wildpflanzen enthalten eine große Anzahl an essentiellen Nährstoffen, wie Mineralien, Vitamine und Spurenelemente und andere sekundäre Pflanzenstoffe. Oft übertreffen Wildpflanzen bei weitem das, was konventionell angebautes Gemüse zu bieten hat.
Auch geschmacklich.

Wer damit beginnen möchte, Wildes in seinen Speiseplan zu integrieren, sollte mit der "leichten Kost" beginnen. Beispielsweise Vogelmiere. Sie ist mild im Geschmack und erinnert an jungen Mais.

"Vogelmiere enthält reichlich Vitamin C und andere Vitamine, sowie Saponine, Flavonoide, Cumarine, Mineralien, Oxalsäure, Zink und ätherische Öle. Zudem weist sie noch seltene Elemente in organischer Form wie Phosphor, Magnesium, Kupfer und Silizium als Kieselsäure auf." (Quelle: online aus Hortipendium, das grüne Lexikon)


Nutzpflanzen


Wissenswertes über Nutzpflanzen

Was sind "Nutzpflanzen"?

Nutzpflanzen sind Pflanzen die genutzt werden (auch industriell).
Also hauptsächlich Pflanzen die gegessen oder verarbeitet werden können.
Wie zum Beispiel
- Getreide (alle Arten wie: Roggen, Weizen, Hafer, Gerste, etc.)
- Mais (als Esspflanze, als Futterpflanze für Nutztiere oder als Energielieferant)
- Zucker- und/oder Futterrüben (Runkeln)
- Essbares: Gemüse und Obst (-bäume) - alle gängigen Sorten und Arten: Kartoffeln, Möhren, Äpfel, Birnen, Spinat, Salate, Pflaumen, Kirschen, Erdbeeren, etc.
- Anpflanzungen zur Bodenverbesserung: Leguminosen wie z.B. Klee, Luzerne, Erbsen, Lupinen und/oder Phacelia, Senf, als Zwischenbegrünung und zum Verbleib im Boden (wird dann untergegrubbert) ...
- Pflanzen aus denen Stoffe (auch Nesselstoffe) hergestellt werden können: Baumwolle, Lein (Flachs), Brennnessel


Zierpflanzen


Wissenswertes über Zierpflanzen

Was sind "Zierpflanzen"?

Zierpflanzen sind Zucht-Pflanzen (gezüchtet) die hauptsächlich der Zierde dienen. Die also hübsch anzuschauen sind.
Pflanzen die eine besonder große und gefüllte Blütenpracht hervorbringen oder die sogar farbige oder besonders geformte Blätter haben oder einen besonders dichten Wuchs haben wenn man sie beispielsweise als Sichtschutz nutzen möchte (wie z.B. Buchs).
Die meisten Rosensorten sind zum Beispiel Zierpflanzen.

Insekten werden zwar durch ihre Farben angelockt, aber da die Meisten "gefüllte" Blüten haben, kommen sie nicht an den Nektar.
Zierpflanzen haben keine Bedeutung für den Boden, das Bodenleben und nur einen Nutzen im angeschaut werden. Sie haben bestimmte Wuchsformen die eben besonders hübsch anzusehen sind. Die Blätter sind vielleicht besonders regelmäßig angeordnet und die Stiele so, dass sie in Blumensträußen und als Schnittblumen gut zu handeln sind. Vielleicht ist auch das grün des Blattwerks so, dass der Betrachter als besonders attraktiv empfindet - nicht zu viel und so, dass die Blüte besonders betont wird.


Kulturpflanzen


Wissenswertes über Kulturpflanzen

Was sind "Kulturpflanzen"?

Kulturpflanzen sind Pflanzen die kultiviert wurden.
("mittellateinisch cultivare = (be)bauen, pflegen, zu lateinisch cultus", Quelle: Duden online/2021)
Also Pflanzen denen bestimmte Eigenschaften angezüchtet wurden bzw. deren bestimmte Eigenschaften durch genetische Auswahl verfeinert und zur Vermehrung gebracht wurden.
Dies kann geschehen
- durch gezielte Auswahl von Saatgut - nur von den größten Früchten wird Saatgut gewonnen und verbreitet.
- durch genetische Veränderungen an Saatgut oder Setzlingen - z.B. Aufpropfen von Apfelschösslingen (von denen die "reinen" Sorten übrigens alles Klone sind) auf Weißdornstämmchen (weil der so gut wächst) oder durch labortechnische Veränderung (wie das allerdings genau gemacht wird, weiß ich nicht, da müsste man mal in den jeweiligen Laboren der Saatguthersteller nachfragen falls die gewillt sein sollten Informationen darüber herauszugeben)
- durch gezielte Auwahl von Früchten mit bestimmtem Geschmack oder Größe oder Farbe, aus denen dann neues Saatgut und/oder Setzlinge mit diesen speziellen Eigenschaften gewonnen werden die dann entweder direkt in den Verkauf gehen oder zur weiteren Vermehrung genutzt werden.

Wenn das auf natürlichem Wege passiert, nennt man es Evolution. So entstehen dann Sorten und Arten die sich weiterentwickeln. So können sich zum Beispiel nur Pflanzen mit einer gewissen Trockenresistenz bei trockenem Klima durchsetzen, die anderen gehen leider ein, weil sie sich eben nicht ohne eine bestimmte Menge Wasser über einen längeren Zeitraum erhalten können. Sie vertrocknen leider und können somit keine Blüten/Früchte und dadurch natürlich auch keine Samen bilden und sich dann auch nicht dadurch vermehren.

Falls hier jemand noch etwas fachlichere Informationen beisteuern kann bin ich gern bereit das zu ergänzen!


Zeigerpflanzen


Wissenswertes über Zeigerpflanzen

Was ist eine "Zeigerpflanze"?

Zeigerpflanzen sind Pflanzen die uns anzeigen, dass dort wo sie wachsen, bestimmte Stoffe im Boden anzufinden sind.
Beispiel: Die Brennessel
Sie ist ein sogenannter Sticksoffanzeiger. Dort wo sie wächst, ist meist ein hoher Stickstoffanteil im Boden.

Weitere Beschreibungen folgen in Kürze ...


Was man so im allgemeinen wissen sollte ...


Pflanzen!
Sie sind schön, nahrhaft, wichtig und es gibt ein paar Infos die jeder über Pflanzen haben sollte.

Zum einen unterscheiden wir zwischen Zierpflanzen und Nutzpflanzen.
Zierpflanzen dienen der Zier - wie schon der Name sagt. Sie haben keine nennenswerten Eigenschaften als Futterpflanzen, düngen nicht den Boden, können oft aufgrund gefüllter Blüten nicht von Insekten angeflogen werden und sind ausschließlich dafür da, damit sich der Beobachter daran erfreuen kann. Häufig sind es keine heimischen Pflanzen und in der Regel sind sie eher pflegeintensiv.
Bei den Nutzpflanzen unterscheidet man hauptsächlich zwischen Kulturpflanzen und Wildpflanzen. Kulturpflanzen sind die Sorten die durch die gezielte Auswahl von bestimmten Eigenschaften "kultiviert" also für spezielle Anwendungsbereiche mit den gewünschten Eigenschaften durch Auswahl angereichert wurden. Größe, Geschmack, Blattform, reichhaltig zu ernten, lange Stängel, viele Ähren und dicke Körner, besonders große Früchte, besonders süß oder großwüchsig, ...
z.B. besonders dicke Bohnen, weiße Bohnen, blaue Bohnen, kleine runde gelbe Bohnen, lange grüne zarte Bohnen, Bohnen die auf trockenem Boden wachsen können, Bohnen die nur 1,75 m hoch werden ... Sowas. Spezielle Eigenschaften wurden eben durch gezielte Auswahl immer wieder verfeinert und besonders hervorgehoben, es wurde nur das Saatgut weitergenutzt und vermehrt, dass eben genaud diese Eigenschaften inne hatte.
Wildpflanzen dagegen wuchsen und wachsen noch immer wild. Wild und frei. Sie mussten sich allein darum kümmern nicht zu vertrocknen und sich die richtigen Standorte suchen. Sie mussten sich selbst versamen oder über Wurzelausläufer vermehren und selbst dafür sorgen, genug Nährstoffe zu haben. Sie mussten sich ohne Hilfe gegen Krankheiten, Wetterereignisse und Fraßfeinde zu wehren. Sie durften wild bleiben und werden heutzutage gern als "Unkraut" oder mittlerweile durch die immense Kenntnis über den wirklichen Nutzen der Wildpflanzen auf Äckern und Felder auch nicht mehr ganz so beleidigend "Beikräuter" genannt.
Um hier mal ein paar Essbare zu nennen, mit denen fast jeder Gärtner schon Bekanntschaft gemacht hat: Giersch (mein Liebling), Brennnessel, Löwenzahn, Vogelmiere, Ehrenpreis, Hirtentäschl und Gundermann.
Es gibt natürlich noch viele Hunderte mehr die auch variieren in den verschiedenen Regionen Deutschlands. Aber die eben genannten sind recht weitläufig, teilweise auf den ganzen Welt anzutreffen (wie beispielsweise die Brennnessel).
Das Schöne und auch außergewöhnliche an diesen "essbaren Wildpflanzen" sind die enormen Nährstoffmengen die sie zu bieten haben. Nicht zu vergleichen mit dem "totkultivierten Krams" den wir im Supermarkt käuflich gegen viel Geld erwerben.
Und um nocheinmal ein wenig Historisches hinzuzufügen:
Gärten allgemein wurden bis ins 15. Jahrhundert nur selten angelegt und man schätzt, dass erst etwa um diese Zeit auch begonnen wurde, Obst und Gemüse zu "kultivieren"
Im Umkehrschluss bedeutet das, dass all die Jahrhunderte und Jahrtausende vorher "rein aus der Natur" gegessen wurde.
Pflanzen wurden schon von jeher für die verschiedensten Anwendungsgebiete benutzt:
- als Nahrung für Mensch und Tier
- als Arzneien
- als Putzmittel
- als Material für Kleider und Stoffe
- und zum Schutz vor bösen Geistern und vor Krankheiten
Noch heute nutzt man sie auch zum putzen, zum räuchern (Luftreinigung und Dufterlebnis) und auch um z.B. Schädlinge abzuschrecken.
Man kann aus ihnen Stoffe und Kleidung machen, man kann Öle pressen, Kosmetik oder auch Papier daraus herstellen. Bevor alles aus Plastik und Chemie gemacht wurde, wurde eben fast alles aus natürlichen Materialien hergestellt und das waren eben zum größten Teil Pflanzen. Selbst "Holz" ist ja mal eine Pflanze gewesen - nämlich ein Baum. Man vergisst das gern weil man nur "nur noch" an den Rohstoff (z.B. zum Feuer machen, Holzkohle oder eben als Werk- oder Baustoff für Möbel und Bodenbeläge) denkt ...

Allerdings sollte man auch nie vergessen, dass es auch äußerst giftige Pflanzen gibt. Wer also Pflanzen essen, sammeln und/oder verarbeiten möchte, sollte sich immer zu 100 % sicher sein, was er dort vor sich hat.
Auch stehen viele Arten unter Naturschutz und stehen kurz vor der Ausrottung. Seltene Arten sollte man also einfach dort belassen wo man sie vorfindet.
Auch wenn man mit einem Buch durch die Natur streift und möglichst viele Pflanzen sicher bestimmen können möchte, sollte man davon Abstand nehmen in naturnahen Bereichen herumzustapfen und dort Pflanzen auszureissen oder in anderer Art zu "beernten". Die gängigen Arten die vielerorts in großen Mengen vorhanden sind, reichen auf jeden Fall aus um seinen Speiseplan reichhaltig zu erweitern. Man sollte immer bedenken, dass man nie alles von einer Pflanze erntet - viele Wildtiere und Insekten benötigen diese Pflanzen als Lebensraum und Nahrung.

Also: a., a. und a ...
Achsam mit allem umgehen, anders denken und nur nehmen was man wirklich braucht und angemessen agieren - wenn jemand anders dort grad geerntet hat, sucht man sich eben einen anderen Platz ...


Für Körper, Geist und Seele


"Tue Gutes und sprich darüber!" - Leider weiß ich nicht genau wer das gesagt hat, aber es tut allen Dreien gut.
Man tut etwas, ist also aktiv. Der Körper wird gefordert. Kalorien werden ge- und benutzt um etwas (Gutes) zu tun, etwas zu erschaffen, etwas zu gestalten, zu helfen, seine Fähigkeiten zu nutzen ...
Sprich darüber, teile es anderen mit. Lass sie teilhaben, nimm sie mit auf Deine Reise, sorge dafür dass sich das "Gute" was Du tust verbreitest und auch andere inspiriert etwas zu tun, zeige Ihnen, dass es gar nicht so schwierig ist mit kleinen Schritten zu beginnen.
Und für die Seele ist das "und" gut, denn indem Du etwas (Gutes) getan hast und andere daran teilhaben lässt, also teilst, etwas von Dir abgibst, tust Du etwas für andere und das ist einfach gut für die Seele.

Der Mensch (und ich denke alle anderen Lebewesen inklusive Pflanzen auch) haben diese Dreiteiligkeit, ich bin nicht gläubig bzw. nicht religiös aber selbst im Christentum wird es Dreieinigkeit genannt. Wenn ich mich recht erinnere ist zwar damit der "Vater, der Sohn und der heilige Geist" gemeint, wenn man es aber auf die Wirklichkeit ummünzt und zwischen den Zeilen liest, scheint mir ziemlich wahrscheinlich, dass genau das gemeint ist, was ich oben genannt habe - hierfür übernehme ich allerdings keine Gewähr, denn es ist nur meine atheistische Meinung.

Worauf man etwas aufpassen muss ist, nicht in die Falle des "Machtparadoxon" zu tappen. Es ist sehr wichtig, sich immer wieder selbst zu reflektieren und seine anfänglichen Intentionen, den Grund des urprünglichen Handelns zu überprüfen um nicht Gefahr zu laufen, die eigene Meinung/Ansicht/Einstellung für unumstößlich zu halten. Man muss immer flexibel bleiben, sich andere Meinungen, Forschungsergebnisse, etc. anhören, für sich bewerten und das Glaubhafteste, und Machbarste für sich aus diesen neuen Kenntnissen aneignen.
Denn: "Viele Wege führen nach Rom!" (auch hier weiß ich leider nicht, wessen Zitat das ist)
Und nur weil ein Weg der Direktest, der Kürzeste oder der Einfachste ist, heißt das noch lange nicht, dass er der schönste oder der beste Weg für jeden ist. Allein wenn man sich vorstellt, was man alles verpassen würde, womit man niemals in Berührung kommen würde, was man niemals entdecken und sehen könnte wenn es all diese kleinen Nischen nicht gäbe ... Tier- und Pflanzenarten die niemals entdeckt worden wären, in Wäldern, in Meeren, in Seen und Flüssen, am Boden und in der Luft, in der Tiefsee, im Dschungel, im Bodenleben, in den Bergen ...

Seid neugierig! Seid achtsam! Haltet euren Geist wach und fordert ihn.
Es gibt nichts Schlimmeres als Stillstand. Stillstand führt zum erlahmen von Allem, zum Starrsein im Geist wenn man nicht mehr bereit ist zu lernen und sich anzupassen und letztendlich zu Angst, Ablehnung und Hass. Und das wollen wir doch nicht. Wir wollen offen sein und herzlich und wir wollen Teil dieser Welt sein. Teil des Ganzen.
Hier muss ich zwar den menschlichen Größenwahnsinn ein wenig in seine Schranken weisen, denn das Verständnis, dass der Mensch nicht das höchste Lebewesen auf der Welt ist, ist natürlich nur schwer verdaubar, aber es ist so. Wir sind nur ein Teil. Genauso ein Teil wie alles andere auch. Ohne alles andere wären wir nicht hier.
Und nur weil wir es können müssen wir nicht alles tun. Wir haben schon schlimme Dinge getan, manch einer erinnert sich vielleicht an das was man in Geschichte während der Schulzeit so gelernt hat. Menschenjagden, Sklaverei, Ausrottung ganzer "Rassen" und "Arten", Raubbau an unserem Planeten, Kriege und Umweltzerstörung, wir haben Chemikalien in unsere Gewässer entlassen und verpesten unsere Luft. Wir zerstören ganze Landstriche und denken immernoch wir wären die höchstentwickelten Wesen.
Kein Tier auf dieser Welt zerstört seinen Lebensraum. Kein Baum, keine Pflanze saugt einen Boden bis auf den letzten Nährstoffrest aus sodass er nicht mehr dort leben kann - das tun nur wir.
DA sind uns ALLE anderen Lebensformen auf diesem Planeten haushoch überlegen.

Aber - und hier der Hoffnungsschimmer - wir sind lernfähig. Oder werden es wieder, wenn wir endlich begreifen, dass "Nachhaltigkeit" nicht nur ein Schlachtruf der Werbeindustrie ist. Alle ursprünglich noch lebenden Völker können das - warum wir nicht?
Was hindert uns in Massen diese nicht mehr komfortable "Komfortzone" zu verlassen, unsere gesamtes Konsumverhalten zu überdenken und endlich wieder so zu handeln, dass es uns allen gut gehen kann?
Wir müssen einfach dafür sorgen, neue Erkenntnisse zu erlangen. Vielleicht müssen wir tatsächlich mal eine Zeit lang Verzicht üben - mag sein.
Aber ist das wirklich so schlimm nach all den Jahrzenten im absoluten Überfluss.
Wo fast die Hälfte aller produzierten Lebensmittel weggeschmissen werden? Wo in fast jedem Haushalt (zumindest bei uns in Europa) mehrere hundert Dinge stehen die nicht benutzt oder gebraucht werden?
Niemand soll sich von seinem kompletten Eigentum trennen, niemand soll gezwungen werden, sich vegan oder vegetarisch zu ernähren ... Aber ist es so schlimm nicht 3 x am Tag billigst und unter Qualen erzeugte Tierprodukte zu sich zu nehmen? Muss jeder wirklich täglich duschen - schwitzen wir alle so sehr und arbeiten körperlich so hart, dass das nötig ist?
Und können wir nicht wenn wir uns die Zähne putzen das Wasser zwischendurch einfach zudrehen? Wasser ist so wertvoll! Und bei uns kommt es sogar aus der Leitung wenn man den Hahn aufdreht - in Trinkqualität ... das ist nicht selbstverständlich.
Das Problem ist, dass wir es gewohnt sind. Wir sind es einfach gewohnt, Sachen die uns leicht zugänglich sind, nicht wertzuschätzen.
Nehmen wir als Beispiel mal den Sommer- oder Winterschlussverkauf: die Leute stürzen sich auf die Tische, wühlen alles durch wie im Rausch, reissen sich gegenseitig Sachen aus der Hand, zerreissen teilweise die Sachen, lassen sie auf den Boden fallen und suchen nur das mit dem billigsten Preis ... und dann ziehen sie es - wenn überhaupt - ein mal an und dann ist es auch schon nicht mehr modern genug oder ein Knopf ist ab oder es hängt irgendwo ein Faden raus und das Teil wird als kaputt bezeichnet und weggeworfen.
Es gilt einfach die eigenen Beweggründe zu hinterfragen.
Okay, passiert sicherlich auch mir mal, dass ich dem Rausch des "kaufens" verfalle. Wenn die Artikel aber alle angemessene Preise hätten, gäbe es das nicht. Ich denke, das passiert nur weil man glaubt, aufgrund des geringen Preises könne man ja mehr nehmen (nicht, dass man wirlich mehr brauchen würde, nein, nein). Der Wert - der Kaufpreis - ist gering, also macht das Gehirn den Fehler zu denken, dass man ja mehr bekommen würde für den geringeren, reduzierten Preis. Der Fehler daran ist, dass man das "mehr" ja gar nicht braucht, es somit keinen Nutzen hat und somit nichts bringt. Man isst ja nicht mehr weil man mehr gekauft hat. Man isst weil man seinen Hunger stillt und seinen Körper mit Energie versorgen muss/will - vielleicht noch aus Genussgründen ... aber doch nicht doppelt so viel, oder?
Und wenn ich von einer Packung Tomaten z.B. über die Hälfte wegschmeissen muss, weil sie bereits verdorben ist, hat es mir doch gar nichts genutzt einen 30% Rabatt bekommen zu haben.

Wir müssen uns einfach wieder darüber bewusst werden, was wir wirklich brauchen.
Wer weiß schon genau, wieviel Nährstoff sein Körper benötigt? Wir wissen was wir wollen und was wir nicht wollen. Aber kaum jemand weiß, was er wirklich braucht.
Sauberes Wasser zum trinken. Nahrung die auch Nährstoffe enthält und saubere Luft zum Atmen. Ein Dach über dem Kopf. Kleidung. Und Menschen die einen mögen. Der Rest ergibt sich eigentlich daraus.
Wollen wir sauberes Wasser - schütten wir nichts Schädliches hinein.
Wollen wir gute Nahrung - sorgen wir doch dafür dass unsere Böden gesund und fruchtbar sind und bleiben und dafür, dass es viele und verschiedene Pflanzen darauf gibt aus denen wir schöpfen können.
Wollen wir saubere Luft - verschmutzen wir sie nicht.

Es ist so einfach Gutes für Körper, Geist und Seele zu tun. Wir müssen nur wieder achtsamer mit allem umgehen lernen dann wird uns auch wieder bewusst wie wertvoll das alles hier ist. Wie wertvoll jeder Moment ist, den wir auf diesem wundervollen Planeten mit all diesen Variationen von Leben und Möglichkeiten verbringen dürfen.



Tue Gutes und sprich darüber


Wer Lust hat zu lesen: hier die PDF mit dem Text in drei Spalten

  PDF Tue Gutes und sprich darüber


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