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Themen
Natur, natürlich leben, Artenvielfalt erhalten, Landwirtschaft, Wasser, Energie, soziale Strukturen und Zusammenhänge erfahren und begreifen...


Schrittweise Annäherung an die Themen

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Genügend Schlaf


Ist einfach wichtig, damit unser Körper funktionieren kann. Unsere Organe erholen sich während wir schlafen und unser Unterbewusstsein verarbeitet die Eindrücke des Tages und so könnte man sagen, reinigt sich auch unser Gehirn welches ja auch ein "Organ" ist. Es ist wichtig, dass man weiß, wie hoch das eigene Schlafbedürfnis in etwa ist. Es ist nämlich tatsächlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich und auch alle anderen Lebewesen - sogar Pflanzen - schlafen. In der Regel wird davon ausgegangen, dass die durchgehende Schlafzeit (altersabhängig) etwa 8 Stunden betragen sollte.
Auch ein "Mittagsschlaf" hat positive Eigenschaften auf den Körper und die Leistungsfähigkeit des Geistes und kann - wenn er nicht länger als etwa 30 Minuten beträgt - die Revitalisierung steigern. Schläft man länger ein, benötigt der Körper meist mehr Energie um wieder in den Wachzustand zu gelangen und der Erholungseffekt ist nicht so ergiebig wie eine kürzere Ruhezeit.
Der Schlaf in der Nacht ist der Gesündeste. Das (Schlaf-)Hormon Melatonin ist dafür verantwortlich, dass der Körper "normalerweise" müde wird, sobald es dunkel wird und erwacht, wenn der Tag morgens beginnt und es hell wird. Treiben wir noch kurz vorm Zubettgehen Sport, sitzen vor künstlichen Lichtquellen oder beschäftigen uns mit anderen aufreibenden Sachen (fernsehen, Krimis, Probleme wälzen) können wir in der Regel nicht gut einschlafen und der Schlaf wird auch nicht ganz so erholsam sein.
Wenn man nicht gut ein- und durchschlafen kann, empfielt es sich, solche störenden Einflüsse am Abend zu reduzieren und sich mindestens eine gute halbe Stunde Zeit zu nehmen um sich auf die Bettruhe vorzubereiten und zu freuen. Dabei können Rituale sehr hilfreich sein.
Das abendliche Zähneputzen, die Gesichtswäsche, die Füße kalt abspülen, kämmen, einen schönen Schlafanzug anziehen, kurz nochmal das Schlafzimmer lüften und die Bettwäsche aufschütteln. Es gibt auch Düfte z.B. den von Lavendel oder Melisse die schlaffördernd wirken, oder einfach das Lieblings-Parfum, von denen man etwas kurz vorm Zubettgehen auf sein Kopfkissen sprühen kann.
Bei längerwährenden oder schwerwiegenderen Schlafproblemen sollte man allerdings seinen Hausarzt doch mal konsultieren und evtl. nach störenden Faktoren suchen um keine dauerhaften gesundheitlichen Probleme zu erleiden. Von Schlaftabletten rate ich hier ausdrücklich ab! Das Risiko sich daran zu gewöhnen und nur noch darauf zu verlassen ist einfach zu hoch.
Manchmal hilft schon der Wechsel des Kopfkissens, eine abendliche Meditation oder das Handy nicht in der Nähe des Bettes zu haben. Viele Menschen reagieren nämlich heutzutage auf die Strahlung, Tonsignale und Licht (speziell das Blaue) - auch ohne wirklich elektrosensibel zu sein.



Bildung


Mit Bildung ist Wissen gemeint. Eine gewisse Menge Bildung benötigt der Mensch einfach. Um sich zu verständigen, um Sachen verstehen zu können und um entsprechend handeln zu können und um bestimmte Ziele zu erreichen. Wissen um bestimmte Sachverhalte und wie Sachen funktionieren.
Wissen wird in der Regel in der Schule vermittelt. Die meisten bekommen als Kinder Wissen von ihren Eltern vermittelt, Sprache, Mimik und was man darf und was nicht, welches Verhalten erwünscht ist und welches nicht. Vieles wird durch die Interaktion mit anderen erlernt und ist ebenfalls Wissen. Als Bildung bezeichnet man allgemein alles was man sich an Wissen angeeignet hat. In der Schule, im Studium, aus Büchern, während einer Ausbildung oder Lehre, Wissen was Ältere vermitteln und das was man eben weiß, wenn man bestimmte Erfahrungen gesammelt hat.
"Man bildet sich ..." man schafft also durch gesehene Bilder Wissen. Diese speichern sich im Gehirn ab (wenn man es intressant genug fand). Zum Beispiel: Bilder von gedruckten Zeilen, von Situationen in denen vielleicht jemand über etwas referiert hat, Bilder von Worten und Zahlen.
Alles was wir in unseren Leben erfahren hinterlässt ein Abbild in unseren Gehirnen. An Manches erinnern wir uns ein Leben lang. Manches vergessen wir wieder und anderes erfahren wir und speichern es gar nicht erst ab weil es entweder nicht wichtig genug war oder wir es einfach nicht verstanden haben und wir den wertvollen Speicher unseres Gehirns nicht mit "Ungewolltem" zuspammen wollen. Im Idealfall entsteht daraus dann die Neugier zu erfahren was wir nicht verstanden haben und wir beschäftigen uns damit und schaffen so wieder neues Wissen in uns.
Normalerweise bilden wir uns gezielt. D.h. wir haben ein Interesse an einem bestimmten Thema und möchten mehr darüber wissen. Also besorgen wir uns so viel Informationen wie möglich. Heutzutage über Youtube (haha), früher ging man in Büchereien und las Bücher, sprach Lehrer an, nahm Unterricht oder man übte einfach solange bis man es verstand und beherrschte.
Bildung ist der Schlüssel zu Wohlstand - sagt man. Und "bilden" kann sich jeder.
Vielen Menschen ist allerings der Zugang zu Bildung durch Schule und Teilnahme an Unterricht nicht möglich, in vielen Teilen der Welt durch Krieg, teilweise aus kulturellen Gründen wird auch heute noch Mädchen nicht überall auf der Welt das gleiche Recht wie Jungen auf Bildung gewährt. Unverständlich - ja, aber leider ist es noch immer manchmal so.
Allerdings erhalten solche Mädchen oft Bildung durch Erfahrung die sie durch praktisches Lernen erwerben. Das Können wie man beispielsweise Körbe pflicht, Stoffe und Kleidung herstellt oder auch Brot bäckt, bekommen Jungen meist nicht vermittelt. Auch das Zubereiten von Nahrung und das Erkennen essbarer Pflanzen ist eher ein Privileg welches Mädchen zuteil wird. Wahrscheinlich wird das nicht überall so positiv gesehen aber es sind wertvolle Informationen die sicherlich schon so manches Überleben gesichert haben.
Jemand der "im Bilde" ist, ist jemand der eingeweiht ist. Jemand der Bescheid weiß. In vielen Kulturen wird von den "Alten und Weisen" gesprochen. Hier sind die Menschen mit den meisten Erfahrungen - also mit dem meisten Wissen - gemeint. In unserer Kultur wird das Wissen der Alten allerdings nicht mehr besonders geschätzt und leider geht dadurch unheimlich viel verloren. Nehmen wir das Wissen was in unseren Gefilden essbar ist. Die zur Zeit von uns gehende Generation hat teilweise zwei Kriege überlebt, die Industrialisierung hat in der Zeit ihrer Jugend stattgefunden und so manch einer kannte mit Sicherheit noch Pflanzen die der täglichen Nahrung dienten und nicht im Supermarkt (die gab es damals nämlich noch nicht) zu kaufen waren.
Wer noch die Möglichkeit hat, sich diese Art von Bildung anzueignen, sollte das tun. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, Fehler nicht zu wiederholen, nicht wirtschaftlich und auch nicht politisch.
Und junge Menschen die die Möglichkeit haben, Bildung zu erfahren - nicht nur aus personalisierten Inhalten durch das Internet - sollte sich dieser Chance bewusst sein und sie wahrnehmen und wahren.



Bewegung


Bewegungslosigkeit ist das Ende!
Der Körper (der menschliche) ist dafür gemacht sich zu bewegen. Wer es kann, sollte es tun.
Eine angemessene körperliche Ertüchtigung führt zu einem gesunden Körper. Muskulatur, Sehnen und Knochengerüst werden aufeinander eingestimmt, gekräftigt und führen zu gesunder Durchblutung bis in die letzten winzigen Eckchen unsere Körpers. Die Koordination zwischen Hirn, Auge, Hand und Fuß wird gestärkt, das räumliche Sehen geschult und unsere Motorik dadurch verfeinert.

Dieser Textteil muss eindeutig noch ergänzt und überarbeitet werden!!!


Was ist Natur?


aus dem Duden:

Wort-Herkunft:
mittelhochdeutsch natūre, althochdeutsch natūra < lateinisch natura = Geburt; natürliche Beschaffenheit; Schöpfung, zu: natum, 2. Partizip von: nasci = geboren werden, entstehen

Bedeutungen:
1. alles, was an organischen und anorganischen Erscheinungen ohne Zutun des Menschen existiert oder sich entwickelt
Beispiele
- die blühende Natur
- in die freie Natur (ins Freie) hinauswandern
- [etwas] nach der Natur (nach einem realen Vorbild) zeichnen


2. [Gesamtheit der] Pflanzen, Tiere, Gewässer und Gesteine als Teil der Erdoberfläche oder eines bestimmten Gebietes [das nicht oder nur wenig von Menschen besiedelt oder umgestaltet ist]
3. geistige, seelische, körperliche oder biologische Eigentümlichkeit, Eigenart von [bestimmten] Menschen oder Tieren, die ihr spontanes Verhalten o. Ä. entscheidend prägt
4. Mensch im Hinblick auf eine bestimmte, typische Eigenschaft, Eigenart
5. (einer Sache o. Ä.) eigentümliche Beschaffenheit
6. natürliche, ursprüngliche Beschaffenheit, natürlicher Zustand von etwas

Synonyme zu "Natur":
Feld und Wald, Flora und Fauna, [natürliche] Umwelt, Naturreich



Wasser


eines der lebenswichtigsten Elemente für uns. Der menschliche Körper besteht zu über 80 % aus Wasser.
Ohne Wasser kann der menschliche Körper (und viele tierische auch nicht) nicht lange überleben. Ohne Nahrung kann man im schlimmsten Fall mehrere Wochen überleben - ohne Wasser kann man nur wenige Stunden auskommen!

Wasser ist der Grundstoff des Lebens.
Mehr als 2/3 unseres Planeten sind mit Wasser bedeckt. Selbst in unserer Atemluft ist Wasserstoff (ein Teil des Wassers) enthalten.
Jedes Lebewesen auf der Erde benötigt Wasser - allerdings auch fast jeder industrielle Fertigungsschritt.
Ob zur Kühlung des Atomreaktor-Kerns oder als Kühlwasser in Motoren, bei der Herstellung von Metallen, Stoffen, für Getränke, zur Produktion und zur Reinigung von Lebensmitteln und Verpackungen, es wird einfach für alles benötigt. Leider wird hier nicht mit der nötigen Voraussicht vorgegangen und unser Wasser wird wie ein unendlich vorhandener Rohstoff benutzt. Dieses ist es nicht.
Unser Süßwasservorrat befindet sich zu großen Teilen im arktischen Eis (welches mittlerweile abtaut und in den salzigen Ozeanen aufgeht).
Unser Grundwasser speist sich aus ablaufendem (vesickerndem) Flächenwasser und Regen (der auch nicht mehr so reichhaltig und gleichmäßig fällt wie er sollte um die natürlichen Vorkommen wieder aufzufüllen).
Wasser in Flüssen entspringt normalerweise Quellen die aus - ehemals - großen Vorkommen in jahrtausende altem Gestein entspringen und ihrerseits aus Grundwasser und Flächenwassern gespeist wurden oder sich wie eine Art Blase bei der Entstehung unserer Erde in einem Gestein erhalten haben.
(hier gern Anmerkungen zu Korrekturen!!!)

Als "virtuelles Wasser" bezeichnet man den Verbrauch von Wasser der für die Herstellung von Produkten aufgebracht wird. So z.B. das Wasser was Baumwolle benötigt um zu wachsen, die Blüten zu waschen, zu färben, die Farbreste aus den Stoffen dann wieder auszuwaschen, das nähen und alles was auf dem Weg in den Laden noch Wasser benötigt bis man dann schlussendlich z.B. ein T-Shirt kaufen kann.
Es wurde errechnet, dass der virtuelle Wasserverbrauch eines T-Shirts bei etwa 2500 L liegt.
Für ein einziges Steak werden etwa 5200 L verbraucht ...

JEDER Deutsche verbraucht pro Tag etwa 130 L (Trinkwasser!) nur im Haushalt für baden, duschen, Körperpflege (ca. 36%), Toilettenspülung (ca. 27 %), Wäsche waschen (etwa 12 %), und für die Zubereitung von Essen und zum trinken werden pro Tag ca. 5 Liter verbraucht.
Quelle: https://www.wasistwas.de/archiv-wissenschaft-details/wie-viel-wasser-verbrauchen-wir-taeglich.html





Humus und Kompost


Der hauptsächliche Unterschied zwischen Humus und Kompost ist der, dass Kompost "gemacht" wird, und Humus "entsteht".
Beides sind Prozesse bzw. Produkte, bei denen die Zersetzung von organischem Material die Hauptarbeit ist. Man könnte es auch "die Fermentation zu Boden" nennen. Denn auch beim fermentieren passiert nichts anderes, als dass kleine Mikroorganismen - hauptsächlich kleine und winzige Tierchen, Bakterien, Pilze und Hefen - das essen, verdauen und in umgewandelter Form wieder ausscheiden, was wir auf unseren "Kompost"-haufen werfen.
Ähnlich funktioniert der Zersetzungprozess bei allem organischen Material. Es entsteht: Humus.
In der Regel ist mit einem "humosen Boden" ein Boden gemeint, der einen hohen Anteil an organischem, bereits kompostiertem also umgewandelten Material enthält und so eine große Menge an Nährstoffen für z.B. Pflanzen bereithält.
Ein humoser Boden ist von seiner Struktur her eher mit vielen "Fasern" versetzt. Was dem menschlichen Körper die Ballaststoffe sind, ist dem Boden sein Humusgehalt.

Kompost ist dann sozusagen eher der frische Dünger mit dem noch feuchten Material und den Nährstoffen die Boden, Pflanzen und andere Kleinstlebewesen ernähren.
"Organische Substanz ist die Gesamtheit der toten organischen Masse im Boden und wird umgangssprachlich auch als Humus bezeichnet." (Scheffer et al. 2010)

Bildquelle: entnommen aus Bericht "Organische Substanz für Bodenfruchtbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftungssysteme" Dr. Norman Gentsch & Prof. Dr. Georg Guggenberger, Institut für Bodenkunde, Leibniz Universität Hannover
Humus und Kompost


Ökologisch bauen




Permakultur


Was genau ist Permakultur überhaupt?
Der Begriff ist aus dem Englischen abgeleitet und steht für "permanent agriculture". Also übersetzt "permanente Landwirtschaft".
Ganz kurz zusammengefasst geht es darum, eine nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben. Heute können so allerdings fast alle Lebensbereiche gestaltet werden, die unter Berücksichtigung bestimmter Grundsätze und Prinzipien, wiederum bestimmte ethische Kriterien einhalten.

Earth Care - Schutz der Erde
People Care - Schutz der Menschen
Fair share & self reduction - Faires Teilen und übermäßigen Konsum/Verbräuche reduzieren

Angestrebt wird die Gestaltung von "sich selbst erhaltenden Systemen" (nach dem Vorbild der Natur) und man möchte mit möglichst geringem Aufwand (z.B. mit so wenig Energie wie möglich, möglichst wenig Arbeitsaufwand und möglichst wenig verwendeten und verschwendeten Ressourcen) für die eigene Versorgung ausreichend große Erträge erzeugen können
- ohne den Boden zu schädigen, auszulaugen, umzugraben zu müssen oder zu verdichten
- mit hoher Artenvielfalt an Pflanzen und Getier (ergibt einfach ein stabileres gesamtes Ökosystem mit Lebensräumen für alle)
- mit möglichst hoher Wieder-/Weiterverwertbarkeit (Pflanzenreste - Düngung - Kompost - Humus = neuer Boden, neue Pflanzen - Kreislauf beginnt von vorn ...)

Im Idealfall erfüllt jedes einzelne Element gleich mehrere Funktionen und trägt damit zu einer höheren Stabilität des gesamten Systems bei.
Hierbei ist zu beachten: der Mensch ist NUR Teil des Ganzen, genau wie jedes Tierchen, ob Laus oder Kröte und auch jede Pflanze. Alles hat seine Daseinsberechtigung und in der Natur gibt es nichts, was keinen Sinn und Zweck hätte - auch Brennnesseln, Diesteln, Giersch und wat´nich noch allet jibt ...


Landwirtschaft


Die Bewirtschaftung von Land ist nötig um Rohstoffe und Nahrungmittel erhalten zu können. Der Bauer/Landwirt bestellt die Felder - im Idealfall ökologisch - und erntet im Reifestadium dann die Feldfrüchte.
In unseren Breiten wird hauptsächlich leider konventionelle Landwirtschaft betrieben. D.h. die Landwirte kaufen ihr Saatgut bei hauptsächlich einer großen Firma, die auf ihren Namen patentierte Sorten vertreibt, die spezielle Eigenschaften angezüchtet bekommen haben, genetisch angepasst wurden und teilweise bereits mit Pestiziden und Insektiziden vorbehandelt sind. Um diese Sorten ertragreich anbauen zu können benötigt der Landwirt weitere spezielle Produkte dieser Firma um sie regelmäßig zu düngen, immer wieder gegen Krankheiten, Insektenbefall und die Verbreitung von Nahrungskonkurenten wie "Unkräutern" zu schützen. Der Landwirt muss jedes Jahr mehr von den Mitteln auf seine Felder ausbringen um weiterhin die gleichen Erträge generieren zu können und der Boden selbst hat nicht mehr die eigene Kraft um sich regenerieren zu können oder Nährstoffe für die Pflanzen in angemessener Menge bereitstellen zu können. So werden die Landwirte in eine Zwickmühle getrieben: Diese speziellen zugelassenen Sorten mit den-und-den Ertragsmengen-Versprechen anzubauen für die es sogenannte Komplementärstoffe auf dem Markt gibt, für die es dann widerum Subventionen durch den Staat gibt weil man ja von allein nicht mehr den Vorjahresertrag erhalten kann? Oder eine 6-jährige Pause ...
Diese Pause würde der Boden benötigen (früher nannte man das 7-Jahres-Plan) um sich mehr oder weniger von allein - natürlich mit Hilfe von verschiedensten Mikroorganismen, Pilzen, Tierchen und in der Erde verrottender Pflanzenteile - wieder regenerieren zu können um gesundes Pflanzenwachstum hervorbringen zu können.
Sicherlich ist diese Darstellung etwas laienhaft und u.U. nicht ganz korrekt aber ich wollte darauf hinaus, dass "Landwirtschaft" auch bedeutet das Land zu "bewirtschaften", was im Endeffekt eben auch die Pflege des Wirtschaftsgutes "Land" betrifft. Nicht nur das Beernten, Beackern, Pflügen und verschiedene Stoffe einbringen - sondern eben auch mal etwas ruhen lassen und nicht auslaugen - denn so macht man es kaputt.
Beispiel: ein Mitarbeiter leidet unter Burn-Out ... Was sollte die Firma sinnvollerweise tun, wenn man die Arbeitskraft wieder erlangen möchte? - Richtig, die Erschöpfung lindern indem man dem Mitarbeiter Ruhe und Entspannung zukommen lässt.
Falsch wäre es, den Mitarbeiter mit Vitaminpräparaten, Steroiden und Hormonen vollzupumpen um daraus Leistung resultieren zu lassen. Denn was würde dann passieren? Der Mitarbeiter wäre für immer vollständig geschädigt und könnte u.U. nie wieder seine volle Leitungsfähigkeit zum Ausdruck bringen können.
Wenn wir etwas komplett verbrauchen - ist es alle.
Wenn wir es pflegen und dafür Sorge tragen, dass es ihm gut geht - können wir es nachhaltig nutzen.

Und gäbe es einen einzigen vernünftigen Grund, warum der Landwirt ernsthaft seine Lebensgrundlage dauerhaft zerstören sollte? (Außer er würde dazu genötigt ...? ;-)

Bildquelle: entnommen aus Bericht "Organische Substanz für Bodenfruchtbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftungssysteme" Dr. Norman Gentsch & Prof. Dr. Georg Guggenberger, Institut für Bodenkunde, Leibniz Universität Hannover


Humus


Humus

Bedeutung Info laut Duden:
Bestandteil des Bodens von dunkelbrauner Färbung, der durch mikrobiologische und biochemische Zersetzung abgestorbener tierischer und pflanzlicher Substanz in einem ständigen Prozess entsteht
Herkunft Info
lateinisch humus = Erde, Erdboden


Kompost


Bedeutung Info aus Duden:

als Dünger verwendetes Produkt aus pflanzlichen Abfällen [mit Erde]

Beispiele

Kompost untergraben
Asche gehört nicht auf den Kompost (Komposthaufen)
mit Kompost düngen

Herkunft Info

französisch compost < mittellateinisch compostum = Misthaufen, Dünger, zu lateinisch compositum, Kompositum


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