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"Kräuterkram & Co."
Startseite für ein nachhaltiges Leben


Achtsam handeln,
anders denken
und sich angemessen und alternativ ernähren (können).

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A, A und nochmal A ...
achtsam - anders - angemessen leben!


Herzlich Willkommen auf der Start-Seite von Kräuterkram und nachhaltiges Leben in Hemmingen bei Hannover.

Es sollen hier Tipps, hilfreiche Instrumente und Informationen vorgestellt werden mit denen wir alle in ein nachhaltiges Leben hineinwachsen können. Die Tipps sollen den Einstieg erleichtern, gesund sein, "grüne", "bio", "öko" und permakulturelle Themen ansprechen und Ihnen und Euch hoffentlich Freude bringen.
... und vielleicht werden "wir zusammen" hierdurch ja auch zu diesem wichtigen Teil der "neuen Gesellschaft" die der Tropfen ist, der das übervolle Fass im positiven Sinne endlich zum überlaufen bringt. Überlaufen in eine neue Form des Miteinander lebens und uns wieder um unseren wundervollen Planeten, die Ressourcen und das Leben darauf kümmern. Wir lernen wieder Achsamkeit und Wertschätzung, und begreifen was wirklich wichtig ist. FÜR ALLE!

Wie ist es? Machen Sie mit?


WISSENSWERTES ÜBER MENSCHEN UND ESSEN ...

Wissenswertes über Menschen und Essen ...


Der Mensch muss essen. Das wissen wir. Aber das Wissen darüber, woher unser Essen kommt und schon immer kam ist über die Jahre wohl irgendwie in Vergessenheit geraten.
Heutzutage könnte man fast glauben, dass "Nahrung" nur in Supermärkten erhältlich wäre. Kinder wissen zum Teil nicht einmal, dass "Fleisch" ein Produkt ist, was von einem (ehemals lebendigen) Tier stammt. Aber das soll hier nicht das Thema sein.

Der Mensch - so wie wir ihn ungefähr kennen - lebt seit ca. 2 bis 3 Millionen Jahren auf dieser Erde und von je her benötigte er Nahrung um zu funktionieren.
"Der Körper benötigt Brennstoffe, also Nahrungsenergie, für Wachstum, Körpertemperatur, Herztätigkeit, Kreislauf, Atmung und Arbeitsleistung. Wieviel Energie er benötigt, ist abhängig von Größe, Gewicht, Geschlecht und Alter, sowie auch vom Klima und weiteren Faktoren." (Quelle: Gesünder leben - natürlich heilen, Verlag das Beste GmbH, Stuttgart, 1985)
Und wie bei fast jedem Tier auch, war die Hauptnahrungsquelle - und jetzt raten wir alle mal - ja, es waren hauptsächlich Pflanzen. Ich bin mir zwar fast sicher, dass zu der Zeit fast alles gegessen wurde, was man so in die Finger bekam, aber anscheinend wusste man derzeit einfach, was man gefahrlos essen konnte und was nicht.

Dieses intuitive und später wohl überlieferte Wissen ist heute leider weitestgehend verloren gegangen. Manch einer kennt wohl einige essbare Pflanzen draußen, aber dieses Wissen gehört heute wohl eher zu den Ausnahmen.
Und dennoch: ein Großteil unserer Nahrung besteht noch immer aus Pflanzen und Pflanzenbestandteilen. Unser Brot ist aus Korn, unser Saft aus Früchten gepresst, unser Öl aus verschiedenen Kernen und Nüssen, Teeblätter wachsen an Sträuchern, unser Kaffee wird aus Kaffeebohnen gewonnen, die in der Kaffeekirsche (schmecken sehr ähnlich wie auch bei uns Kirschen) an einem Baum wachsen. Sie werden erst bei uns geröstet und gemahlen und landen als "Kaffeepulver" in unseren Supermärkten. Selbst Zucker muss erst in natürlicher Form von Zuckerrüben oder Zuckerrohr wachsen, Pommes und Kartoffelpürree wachsen selbstverständlich auch nicht in der Tüte und sind aus Kartoffeln die wiederum als Knöllchen sozusagen unter der Erde an einer Pflanze wachsen, Kakaopulver wird aus der Kakaobohne gewohnen, die der Same einer wie eine Melone aussehenden Frucht ist (ist aber eine Beere bzw. Steinfrucht laut Wikipedia), und an einem Baum wächst. Selbst Hefe die als Geschmacksverstärker oder Triebmittel fürs Backen benutzt wird, könnte man weiträumig als Pflanze bezeichnen weil sie eine Art Pilz ist ... (Pilze sind allerdings eine "Untergruppe" von Pflanzen - deshalb nicht ganz richtig.)

Wir sehen, der Mensch isst in verarbeiteter Form noch immer viele Bestandteile von Pflanzen.
Warum also nicht die Ur-Form wieder in unseren Speiseplan einbauen? Roh wird so Einiges gegessen.
Zum Beispiel Salate, Paprika, Tomaten und die meisten Obstsorten. Und diese wiederum sind ja im Grunde auch "nur" kultivierte Wild-Pflanzen. Wie eben fast alle unsere Getreide.

Diejenigen die sich bereits mit dem Thema Ernährung befasst haben, sind mit Sicherheit auch schon über "vegetarisch", "vegan" und "raw food" (engl. rohes Essen, gemeint ist roh und unverarbeitet) gestolpert. Der Trent geht tatsächlich zurück zu "echter Ernährung". Zu Nahrung die auch noch Nährstoffe enthält. Viele Menschen beginnen wieder sich dafür zu intressieren was sie essen und welche Nährstoffe darin enthalten sind. Warum? Meistens wohl weil sie von Krankheiten geplagt werden und sie sich fragen was ihnen fehlen könnte und wie sie wieder gesund werden können. Aber der Grund sei uns mal egal, hauptsache man intressiert sich wieder und das Wissen hält wieder Einzug in unseren täglichen Gewohnheiten.

Um nun den Sprung zu den essbaren Wildpflanzen in unseren Gefilden zu machen, wollen wir mal kurz Einige nennen die vielleicht ja sogar noch von Oma und Opa oder von einer Pflanzenkundigen aus alten Erzählungen bekannt sind:
- Die Brennnessel
- Der Löwenzahn
- Giersch
- Eicheln (diese müssen allerdings vor dem Verzehr entsprechend bearbeitet und ausreichend gewässert werden)
- Vogelmiere
- Malven

Allein wenn man sich die Nährwerte anschaut, lohnt es sich, Wildpflanzen in den täglichen Speiseplan einzubauen. Sie enthalten weit mehr Nährstoffe und Vitamie als die meisten konventionell angebauten Gemüsesorten. Dazu kommt noch, dass sie kostenlos sind und, dass sie auch noch gut schmecken. Die Reichweite an Geschmacksrichtungen kann mit wilden Pflanzen reichhaltig erweitert werden. Und dem Portemonnaie tut es auch noch gut.

In der Tabelle rechts, habe ich aus einem kleinen Heftchen (Essen von der Wiese, Carola Ruff, erschienen im Buch Verlag für die Frau, 2014) nur mal den Nährwert von Brennnessel und Kopfsalat zur Ansicht wiedergegeben und gegenübergestellt. (für die Richtigkeit der dort genannten Daten möchte ich die Verantwortung allerdings nicht übernehmen.)



Und was man auf jeden Fall noch erwähnen sollte: die Schönheit der Nahrung - nicht nur für die Seele gut.
Auch das Auge isst mit und wenn man weiß, dass z.B. die Blüten von Malven auch essbar sind (siehe dieses Hintergrundbild), kann man sie wunderbar als essbare Deko oder Salatzutat nutzen und sich damit selbst mal eine Freude bereiten.
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Nachhaltig und achtsam bio leben


Wenn "bio" standard wäre, wäre vieles so viel einfacher.

Nachhaltiger Anbau stünde dann im Vordergrund und ein achtsamer Lebensstil wäre uns allen möglich.

Unsere Landwirtschaft steht im Fokus bezüglich der Bodenerhaltung und dem leider hohen Wasserverbrauch. Viele bäuerliche Betriebe kommen kaum über die Runden. Die Preise die sie am Markt für Ihre Produkte erhalten, decken kaum die Kosten für alles. Der Umstieg auf bio birgt zwar auch Kosten und Risiken, ist aber eigentlich die einzige richtige Entscheidung für die Zukunft. Leider spielt auch der Zeitfaktor noch eine Rolle, denn die Anbauflächen benötigen eine entsprechende Zeit um sich von den bis dato aufgebrachten Zusätzen zu erholen und diese abzubauen. Wer gewerblich konventionell Getreide, Mais oder Rüben im großen Stil anbaut hat kaum mehr eine Chance in der Zukunft. Der Verbraucher verlangt einfach danach, dass die großen Monokulturen aufgegeben werden und wieder zukunftsfähige Prozesse in Gang gesetzt werden.
Man sollte hier den "jungen und tatsächlich Wilden" eine Chance geben, die Zukunft konventioneller Betriebe umzugestalten um zu einem naturnäheren Anbau zurückkommen zu können - von dem alle etwas haben.
Wir - gute Lebensmittel und eine gesunde Natur.
Tiere und Insekten - Lebensräume und Nahrung
und unser Boden - eine dauerhaft intakte Grundstruktur !



Tipps, Tricks und Empfehlungen ...


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mit Zeichnungen von Angela aus unserem Permi-Kurs: Dr. Thomas Henningsen: "Meere, Wälder, Klima – Wie sich die Welt verändert!" 12.11.2020

Eines der wichtigesten Videos überhaupt ... Seht es Euch an - auch ruhig immer wieder und macht Euch bewusst, wie schützenswert unser Planet ist.





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